intuitive schlacht von symbolen

Keramik

Die Keramiken entstehen im Handaufbau — ein Prozess der keine Distanz zum Material erlaubt. Was sich formt, folgt einer Logik zwischen Intuition und Interpretation: archaische Figuren, mythologische Verdichtungen, Fragmente vormoderner Bildwelten, die sich aus der Masse herausschälen oder in ihr versinken.

Die Oberflächen sind oft dicht, wuchernd, bisweilen fast geologisch — und doch tauchen darin einzelne Gesichter, Körper, Gesten auf, die an Votivfiguren erinnern, an frühe Kultgegenstände, an Objekte die zwischen Gebrauch und Bedeutung existieren. Glasur und Brand fügen einen weiteren Zufallsmoment ein: was entsteht ist nie vollständig geplant.

Der Denker
glasierte Keramik

31 x 30 x 18 cm
2022
Pfau
Glasierte Keramik

26x17x15cm
2025
St. Esseintes
glasierte Keramik
37 x 38 x 31 cm
2025

Die Keramiken teilen mit den anderen Medien dieselbe Grundhaltung — das Unterbewusstsein als Ort wo Gegensätze nicht aufgelöst, sondern ausgehalten werden. Jedem Anfang wohnt ein Fehler inne. Darin liegt keine Schwäche, sondern eine Wahrheit über Entstehung selbst.